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Andreas Goeldi auf LinkedIn:

„GPT Index, a brand-new open source project (link in the comments) illustrates what that could look like. It’s still very rough in terms of UX of course, but with a bit of Python knowledge it’s not hard to set it up for yourself.

To test it, I trained it on some of my blog posts. You can then ask the model questions about your own content. Even when you ask about fairly generic concepts, it provides an answer that you could have given with specific opinions and examples. It’s a very weird experience, a bit like talking to yourself.“

Huh, KI-Synthese könnte den Mitgliedern von neunetz.com noch mal einen ziemlich interessanten Zugang zu meinem Archiv bieten.

Aktuell tue ich mich schwer, das Archiv der Newsletter-Ausgaben mit mehreren Themen nutzbringend zugänglich zu machen. (Aktuell gibt es unter anderem das hier: neunetz.com/nexus-inhalte-uebersicht/ )

Frage mich, was da künftig noch möglich wird, wenn z.B. die internen Inhalte mit öffentlichem Kontext verbunden werden.

Technik wird wahrscheinlich dieses Jahr noch einsatzfähig sein und z.B. nutzbare WordPress-Integrationen dürfte es dann schon spätestens 2024 geben. Wie immer bei diesem Thema überrascht mich vor allem die Geschwindigkeit des Ganzen. Oh well.


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Ich bin alt genug, um mich an die Debatte zu erinnern, dass ChatGPT keine Gefahr für Google et al darstellt.

Microsoft and OpenAI Working on ChatGPT-Powered Bing in Challenge to Google — The Information:

„Microsoft could soon get a return on its $1 billion investment in OpenAI, creator of the ChatGPT chatbot, which gives humanlike text answers to questions.

Microsoft is preparing to launch a version of its Bing search engine that uses the artificial intelligence behind ChatGPT to answer some search queries rather than just showing a list of links, according to two people with direct knowledge of the plans. Microsoft hopes the new feature, which could launch before the end of March, will help it outflank Google, its much bigger search rival.“

Paradigmenwechsel, die in der Regel auf den Job to be done schielend passieren, sind in 99% der Fälle nicht das Vorhergehende komplett ersetzend, sondern ’nur‘ an manchen Stellen sehr viel besser als das Alte.

In der nächsten Exchanges-Ausgabe sprechen wir auch über ML und ChatGPT für/im Onlinehandel.


Statusmitteilung

Lustig aber auch ziemlich ermüdend, das ewig gleiche Grinch-Muster zu sehen. Jetzt arbeiten sich die Leute an der Aussage „das nächste Google“ zu ab als wäre das das Gleiche wie „es wird Google ersetzen“. Nope, ist nicht das Gleiche. Nicht einmal ansatzweise.
Klar, engagement farming passiert nicht von allein (lol), aber wäre schon toll, wenn ab & an die Tech-Geschichte der letzten Dekaden in Betracht gezogen würde. BUT ALAS! Lieber Strohmänner umschubsen, ist einfacher, läuft immer.

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ChatGPT ist ein sehr deutliches Zeichen eines gerade stattfindenden großen Techniksprungs.

Lasst euch da nichts anders von den üblichen Technik-Grinchs einreden.

Es ist mindestens(!) der größte Qualitätssprung in der Internetsuche seit Google.

Und klar, es ist nicht „intelligent“ und öfter sind die Ergebnisse falsch. Wie bei jeder Internetsuchmaschine.

Der ewig gleiche Take der Technik-Grinchs:

Diese Technologie kann nichts!
Und diese Technologie wird gleichzeitig alles zerstören, was uns lieb ist!

Aha. Dass das nicht konsistent ist, ist egal, Hauptsache Gründe für Grinchiness. Lasst euch nicht die Sicht vom Technik-Grinch vernebeln.

Zum Beispiel:

schreibt ein -Plugin.

Das bedeutet unter anderem, dass mit ChatGPT und co. in den nächsten Jahren und „No Code“ sehr, sehr viel zugänglicher werden.

BTW. ChatGPT basiert auf dem zwei Jahre alten GPT3-Modell. GPT4 steht in den Startlöchern. Das heißt, wir schauen gerade in die jüngste Vergangenheit.

Hängt euch nicht an den Iterationen auf, sondern schaut auf die Richtung der Entwicklung.